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By Günter Fred Fuhrmann

ISBN-10: 3519035200

ISBN-13: 9783519035206

Dieses Buch ist hervorgegangen aus einer zweistündigen Vorlesung über Toxikologie, die am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg seit 1980 gehalten wird. Es ist das Anliegen dieser kurzgefaßten Einfuhrung in die Allgemeine Toxikologie, dem Chemiker eine Vorstellung zu geben, wie toxische Substanzen auf den menschlichen Körper einwirken können. Dabei spielt die Natur der körpereigenen Aufnahmeflächen wie Haut, Lungen, Verdauungs- und Darmtrakt, sowie ganz allgemein der Aufbau der Zellmembranen eine bedeutende Rolle. Durch die Einteilung des Menschen in verschiedene Kompartimente können die Bewegungen von toxischen Substanzen in dem offenen dynamischen procedure des menschlichen Körpers auch mathematisch nachvollzogen werden, wobei die Metabolisierung, Bindung und Ausscheidung des Stoffes von Bedeutung sind. Es wird Wert darauf gelegt, dem Nichtmediziner die wichtigsten Prinzipien der Toxikologie auch ohne eingehende anatomische und physiologische Grundkenntnisse nahezubringen. Weiterhin sollen insbesondere Chemiker, die sich primär mit der Synthese und der Anwendung von chemischen Substanzen befassen, über die allgemeinen Gesundheitsaspekte sowie über die Elemente der Bewertung der Gesundheitsgefahrlichkeit informiert werden. Für Hinweise und Anregungen während der Abfassung des Manuskripts danke ich sehr herzlich den Herren Priv. Doz. Dr. Wolf gang Legrum, Dr. Hans-Jörg Martin, Priv. Doz. Dr. Eckhard Müller und Professor Dr. Karl Joaehim Netter. Herrn Dr. Legrum verdanke ich außerdem viele Anregungen bei der Bildgestaltung. Meinem Sohn Jens Christian, stud. ehern., danke ieh fur das erste Korrekturlesen und fur viele gute assistance aus der Sicht des Studenten. Außerdem hat er mir beim Ausarbeiten der Abbildungen geholfen. Beim Erstellen des Stichwortverzeichnisses ist mir Herr Dr. Martin eine große Hilfe gewesen.

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Kurzes Lehrbuch der Physik

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Glück, Logik und Bluff: Mathematik im Spiel — Methoden, Ergebnisse und Grenzen

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Die groBe Oberflache wird 32 durch zwei Bauprinzipien erreicht. Erstens bilden die Schleirnhaut und die darunter liegende Schicht der Submucosa ringformige Querfalten, die Plicae circulares, die an Zahl und GroBe analwarts abnehmen, und zweitens erheben sich auf diesen und in ihren Zwischenraumen etwa 1 mm hohe Zotten (Villi intestinales), die ebenfalls analwarts weniger werden. Die Gesammtzahl der Zotten wird auf etwa 4 bis 5 Millionen geschatzt. Die resorbierende Zellschicht der Diinndarmschleimhaut ist hauptsachlich das einschichtige Zottenepithel, ein metabolisch auBerst aktives Zellgewebe.

Die meisten Biomolekiile sind amphiphil (griechisch: amphi = beides, philos = liebend), sie sind damit hydrophil und hydrophob zugleich. Amphiphile Molekiile bilden in Wasser bevorzugt geordnete Aggregate aus, die sich zu kugelformigen Gebilden, den M ice I len, zusammenlagern konnen. Die hydrophilen 54 Gruppen der Amphiphile befinden sich dabei auf der AuBenflache einer Kugel und gehen mit dem Wasser Wechselwirkungen ein, wahrend die hydrophoben Gruppen das Kugelinnere ausfullen. Eine weitere Moglichkeit der Anordnung der Amphiphilen besteht darin, daB sie sich in Form von Doppelschichten anordnen.

Daher konnen sowohl schwache Sauren als auch schwache Basen eine ausreichende Konzentration in der nicht-ionisierten und damit in der resorbierbaren, lipophil en Form erreichen. Die Diffusion von kleinen hydrophilen MolekOlen durch die Darmwand erklart man durch Kanale oder Poren, die von den Membranproteinen der Epithelzellen gebildet werden. Die Geschwindigkeit der Permeation hangt vom Konzentrationsgradienten ab und nimmt mit abnehmender MolekOlgroBe zu. AuBerdem konnen MolekOle mit einem groBeren Durchmesser als dem der Poren auch noch Ober zwischenzellulare Verbindungen permeieren, Ober die sogenannten "tight junctions".

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